Alles rund um Wasser

Wasser ist eines der am besten kontrollierten Lebensmittel in Deutschland. Das weiche Velberter Trinkwasser erfreut sich höchster Güte und stammt zum größten Teil aus dem Wasserwerk Essen-Kettwig.

Zum Versorgungsgebiet gehören rund 65000 Einwohner. Jährlich werden rund 3,8 Mill. m³ an die verschiedenen Verbraucher (Industrie, Gewerbe, öffentliche Einrichtungen und Haushalte) abgegeben.

Über zwei Fernleitungen wird das Wasser von Kettwig nach Velbert gepumpt, dabei muss auf einer Entfernung von 10 km ein Höhenunterschied von mehr als 200 m überwunden werden. An der westlichen Gemeindegrenze erfolgt die Übernahme des Trinkwassers über vier Messstationen durch die Stadtwerke. Von hier aus wird das Wasser in die Verteilungsanlagen der Stadtwerke befördert.

Wasser im Hochhaus

1957 begannen die Bauarbeiten für das Wasserturm-Hochhaus Lindenstraße, das inzwischen fast zu einem der Wahrzeichen der Stadt Velbert geworden ist.

Ungewöhnlich ist hier die Kombination von Wasserspeicher und Wohnhaus. Bei dem Wasserspeicher handelt es sich um einen Spannbetonbehälter von 18 m Durchmesser, 10 m Höhe und einem Fassungsvermögen von 3000 m³.

Durch seine Lage an einem der höchsten Punkte im Stadtgebiet gewährleistet dieser Hochbehälter auch bei extrem hohen Abnahmen jederzeit ausreichenden Druck. So bietet er in Velbert Versorgungssicherheit für den Spitzenbedarf.

Wasserhärte: Was ist das?

Die Wasserhärte gibt den Gehalt an Calcium und Magnesium im Wasser an. Je höher die Konzentration, desto härter ist das Wasser.

Das Wasch- und Reinigungsmittelgesetz unterscheidet drei Härtebereiche des Trinkwassers: weich, mittel und hart. Das von den Stadtwerken Velbert gelieferte Trinkwasser fällt mit 1,3 mmol CaCO3/l in den Härtebereich "weich".

HärtebereichMillimol Calciumcarbonat je Liter
weichweniger als 1,5
mittelhart1,5 bis 2,5
hartmehr als 2,5


Das Velberter Wasser ist dadurch ein ideales Wasser für den täglichen Gebrauch – sei es zum Pflanzen gießen, Wäsche waschen oder Zähne putzen.

Es sind in der Regel keine Vorsichtsmaßnahmen gegen Kalkablagerungen notwendig. Wer aber sicher gehen will, dass sich so wenig Kalk wie möglich in den Haushaltsgeräten befindet, sollte ein paar Tipps befolgen:

  • Heißwasserbereiter wie Wasserkocher nicht über 60°C einstellen (wenn möglich). Ab dieser Temperatur wird deutlich mehr Kalk freigesetzt.
  • Geschirrspüler entsprechend der Wasserhärte einstellen und regelmäßig Salz nachfüllen (bei Mehrfach-Reinigern inklusive Salz, zum Beispiel bei Multitabs, entfällt dies unter Umständen).
  • Dampfbügeleisen mit abgekochtem Wasser füllen, destilliertes Wasser ist nicht unbedingt erforderlich.
  • Haushaltskleingeräte regelmäßig entkalken, zum Beispiel mit üblichen Haushaltsmitteln wie verdünnter Zitronensäure.

Beste Trinkwasserqualität für Sie

Ein Handgriff und das Wasser sprudelt frei Haus – kühl, klar und zuverlässig. Das Velberter Trinkwasser ist sauber und rein. Es kann ohne Bedenken direkt aus der Leitung getrunken werden. Denn sowohl für fremde als auch für natürliche Inhaltsstoffe (Mineralstoffe etc.) sind strenge Grenzwerte festgelegt. Sie sind so bemessen, dass Sie Ihr Leben lang Trinkwasser bedenkenlos trinken können. 


Ob und wie viel der verschiedenen Inhaltsstoffe im Trinkwasser enthalten sein dürfen, regelt die Trinkwasserverordnung. Für die Einhaltung der Grenzwerte sorgen ständige Kontrollen der Wasserversorgungsunternehmen und der Gesundheitsämter. Eine Trinkwassernachbehandlung durch den Verbraucher ist daher weder erforderlich noch empfehlenswert.


Überzeugende Zahlen

In unserer ausführlichen Trinkwasseranalyse können Sie im Detail die Bestandteile des Velberter Trinkwassers nachlesen. Sie wurde durch das Bergische Wasser- und Umweltlabor der BTV-GmbH im Auftrag der Stadtwerke Velbert GmbH erstellt und bezieht sich auf die Grenzwerte gemäß der Trinkwasserverordnung von 2001.

Hier finden Sie die Analyse zum Download