Was Daseinsvorsorge für die Stadtwerke Velbert bedeutet

Der Tag der Daseinsvorsorge findet jedes Jahr am 23. Juni statt. Gerade in diesem Jahr zeigt die Corona-Pandemie deutlich, welche Bedeutung die Daseinsvorsorge für die Gesellschaft hat. Die Stadtwerke Velbert nehmen sich dieser Aufgabe für ihre Stadt seit nunmehr knapp 130 Jahren an. Für das Unternehmen bedeutet Daseinsvorsorge jedoch nicht nur die Versorgung mit den grundlegenden lebensnotwendigen Gütern.

 

„Wir für Velbert“ bedeutet bei den Stadtwerken, 24 Stunden am Tag für die Stadt im Einsatz zu sein. Denn als Versorger und Netzbetreiber gibt es immer etwas zu tun. So verbrauchen die Haushalte in Velbert pro Jahr etwa 439 Mio kWh Strom, 681 Mio kWh Gas und 3,9 Mio m3 Wasser. Darüber hinaus wächst das Angebot an Dienstleitungen stetig. Mit Solar- und Heizungspacht, E-Mobilität, Technischen Dienstleistungen und vielem mehr wollen die Stadtwerke die Velberter nicht nur versorgen, sondern auch umsorgen. Ob Musik, Sport oder Bildung: auch im Freizeitsektor engagieren sich die Stadtwerke für kulturelle, sportliche und soziale Themen. Auf ihrer Spendenplattform „Velbert zeigt Herz“ unterstützen sie zudem gemeinnützige Projekte. Als Betreiber fördern sie den Er- und Unterhalt der Bäder als wichtiges Freizeitangebot für die Velberter Bürger. 236 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben dafür täglich ihr Bestes. Heike Worring ist seit knapp 20 Jahren bei den Stadtwerken und schätzt an ihrer Arbeit im Kundenservice vor allem die Nähe zu den Kunden: „Ich habe täglich mit neuen und völlig verschiedenen Menschen zu tun. Mich freut es besonders, wenn ich ihnen bei ihren Fragen weiterhelfen kann, der Kunde sich gut aufgehoben fühlt und er unser Gespräch am Ende mit einem Lächeln verlässt.“ Donato Mucci ist Mitarbeiter der Werkstätten. Seine Arbeit ist sehr vielseitig und entwickelt sich mit dem Angebot der Stadtwerke stetig weiter: „Durch unsere neue Sparte, die Technischen Dienstleistungen, habe ich die Möglichkeit, viele neue Aufgaben zu übernehmen. Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen.“ Mary-Sue May ist in ihrem zweiten Ausbildungsjahr zur Fachangestellten für Bäderbetriebe und findet „die Ausbildung ist sehr abwechslungsreich und bereitet mir jeden Tag aufs neue Freude. In meiner kurzen Zeit bei den Stadtwerken durfte ich bereits vieles selbstständig und eigenverantwortlich ausüben. Hier sind Alle sehr hilfsbereit.“ Ohne jeden einzelnen Mitarbeiter wäre eine Daseinsvorsorge in der Form wohl nicht möglich. Die Corona-Pandemie zeigt, wie wichtig diese Arbeit ist. Seit März erleben wir tiefe Einschnitte im privaten und öffentlichen Leben, sodass vieles in Frage gestellt wird. Kommunale Unternehmen und Stadtwerke tragen deutschlandweit als Betreiber kritischer Infrastrukturen und Erbringer der Leistungen der Daseinsvorsorge eine besondere Verantwortung. Die Bürgerinnen und Bürger können sich jederzeit ohne Wenn & Aber auf ihre kommunalen Unternehmen vor Ort verlassen.