Photovoltaik-Angebot der Stadtwerke kommt bei den Velbertern an – Immer mehr Bürger und Unternehmen setzen auf Solaranlagen zur Pacht

Seit dem Frühjahr bieten die Stadtwerke Velbert mit ihrem Solarpaket Photovoltaikanlagen zur Pacht an.

Nun zieht der Versorger eine erste positive Bilanz. Bereits jetzt werden durch die neu installierten Anlagen

eine beachtliche Summe CO2 in Velbert eingespart. Nachdem in den letzten Monaten zahlreiche

Solarkunden im privaten Bereich gewonnen werden konnten, soll die Offerte nun auch verstärkt an

Unternehmen herangetragen werden.

In fünf Monaten rund 500 m2 Photovoltaikfläche verbaut
Seit dem Start des Angebots in Velbert erhielten die Stadtwerke hunderte Anfragen von Interessenten. In der Folge wurden in den letzten fünf Monaten mehr als ein Dutzend Solaranlagen mit rund 500 m2 Fläche und einer geschätzten CO2 Ersparnis von rund 1500 Tonnen jährlich installiert. Zusammen erbringen diese eine Spitzenleistung von ca. 100 kWp (PV)*. Eine Größenordnung, die auch im Branchenvergleich beachtlich ist.
Laut dem Versorger nehmen Eigenheimbesitzer es als besonderen Vorteil wahr, dass das Solarpaket auch nach der Installation ein Rundum-Sorglos-Paket bleibt. Denn die Stadtwerke kümmern sich nicht nur um Planung, Anschaffung und Installation der Photovoltaikanlage, sondern auch um eventuell später anfallende Wartungsarbeiten. Eine Einschätzung die Herr Ziegler aus Langenberg, der eine Solaranlage von dem Versorger pachtet, teilt: „Zwar wäre eine in Eigenregie gebaute Photovoltaikanlage rein auf den
Anschaffungspreis bezogen günstiger, aber bei der gepachteten Anlage konnte ich jegliches Risiko für mich
beim Aufbau und späteren Betrieb rausnehmen. Das war mir sehr wichtig“, erläutert er. „Außerdem war
dadurch die Planungs- und Installationszeit kurz. Bereits zwei Monate nach meiner Anfrage mähe ich jetzt
meinen Rasen mit selbst erzeugter Sonnenenergie.“

Verbraucher wollen unabhängig von schwankenden Strompreisen sein
„Natürlich steht der ökologische Aspekt bei den meisten unserer Interessenten im Vordergrund. Doch viele
scheuen die hohen Investitionskosten“, berichtet Bert Gruber, Leiter Marketing und Vertrieb bei den
Stadtwerken Velbert. „Durch unser Pachtmodell geben wir vielen die Gelegenheit, einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.“ Allein die über 35 m2 große Anlage auf dem Dach der Familie Ziegler reduziert den CO2-Ausstoß des Hauses um schätzungsweise 80 Tonnen im Jahr. Herr Ziegler geht davon aus, ein Drittel bis über die Hälfte des Verbrauchs seiner vierköpfigen Familie durch die Solaranlage auf seinem Dach abzudecken. „Damit haben wir den großen Vorteil, von den schwankenden Stromkosten unabhängiger zu werden“, erläutert dieser. Im Gegenzug für ihre Leistungen erhalten die Stadtwerke vom Pächter eine monatliche Vergütung. Diese entspricht etwa der monatlichen Kostenersparnis durch den
selbstproduzierten Strom. Nach 20 Jahren geht die Anlage in den Besitz des Pächters über und produziert
ganz und gar für das eigene Portemonnaie.


Solarpaket-Angebot wird weiter ausgebaut

Da die Speicher-Technologie in der Photovoltaik derzeit große Fortschritte macht, planen die Stadtwerke
Velbert ihr Solarpaket-Angebot in dieser Hinsicht in den kommenden Monaten zu erweitern. Schon jetzt
kann die Pachtanlage mit oder ohne Speicher gewählt werden. „Die Anfragen der letzten Monate haben uns
darin bestärkt, auch direkt auf Unternehmen mit dem Solarpaket-Angebot zu zugehen, denn auch hier
erweist sich die nötige relativ hohe Anfangsinvestition als Hemmschuh für Photovoltaik-Energie“, erläutert
Bert Gruber die weiteren Pläne des Versorgers. Unabhängig von einem persönlichen Gespräch können sich
Eigenheimbesitzer unter www.solarpaket-velbert.de informieren und mit Hilfe eines Solarrechners ein
unverbindliches, individuelles Angebot anfordern. Auch die Möglichkeit, Termine für eine telefonische
Beratung zu vereinbaren, besteht auf der Internetseite.