Glasfaser-Vorvermarktung im Langenberger Norden abgeschlossen. Trotz guter Resonanz Mindestquote nicht erreicht.
Die Vorvermarktungsphase für den geplanten Glasfaserausbau im Langenberger Norden wurde planmäßig zum 30. November abgeschlossen. Insgesamt wurden 440 Abschlüsse realisiert. „Das ist für den ersten Anlauf aus dem Stand ein sehr ermutigendes Ergebnis. Es zeigt uns, dass Interesse an unseren schnellen Glasfaseranschlüssen besteht.“, sagt Saša Vasković, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Velbert.
Die 440 Abschlüsse entsprechen einer Quote von 13 Prozent. Das für den sofortigen Ausbaubeginn ab 2026 festgesetzte Ziel von 40 Prozent der erreichbaren Haushalte wurde aber verfehlt. Da diese Mindestquote nicht erreicht wurde, wird der Ausbau in 2026 nicht begonnen. “Auch wenn wir die notwendige Quote diesmal nicht erreichen konnten, sehen wir in den 440 eingegangenen Verträgen ein klares Signal: Das Interesse an zukunftssicheren Glasfaseranschlüssen ist im Langenberger Norden vorhanden. Wir werden weiter daran arbeiten, die Vorteile der Technologie noch deutlicher zu vermitteln.”, so Saša Vasković weiter.
Gültigkeit bestehender Verträge
Alle Verträge, die im Zuge der Vorvermarktung zustande gekommen sind, behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Zwar können Kundinnen und Kunden auf Wunsch zurücktreten, die Stadtwerke Velbert empfehlen dies jedoch nicht, da die Realisierung eines späteren Ausbaus wieder von einer ausreichenden Nachfrage abhängen wird.
Ausblick: Zweiter Startschuss für die Vorvermarktung geplant
Nach aktueller Planung soll im zweiten Quartal des kommenden Jahres eine neue Vorvermarktungsphase beginnen, um die erforderliche Quote für den Glasfaserausbau im Langenberger Norden zu erzielen. Tobias Grau, kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke Velbert fasst zusammen: „Wir halten an unserem Ziel, das Velberter Stadtgebiet möglichst vollständig mit unserer Glasfaser zu erschließen weiter fest. Wir werten das Feedback und die Fragen aus den vielen persönlichen Bürgerbegegnungen aus und werden im nächsten Schritt ein noch stärker auf die Informationsbedürfnisse zugeschnittenes Kommunikationsangebot machen.“